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DUTZENDE ARTIKEL ZU KETO UND INTERVALLFASTEN

Keto und Körperfett

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Übersicht

Wie Fett abgebaut wird und was als neues Fett ansetzt

Die ketogene Ernährung verzichtet fast völlig auf Kohlenhydrate, um den Körper dazu zu bringen, Körperfett zur Energiegewinnung zu nutzen. Körperfett speichert der Körper, um daraus Energie zu beziehen, wenn alle anderen Energiespeicher aufgebraucht sind. Mehr zum Stoffwechsel bei Keto findest du hier

Wie Fett abgebaut wird

Insulin und Keto

Der Verzicht auf Kohlenhydrate hält den Insulinspiegel in der ketogenen Ernährung stets niedrig. Das liegt daran, dass Insulin Zucker aus dem Blut aufnimmt und zu den Zellen transportiert, um daraus Energie zu beziehen. Da Zucker hauptsächlich aus Kohlenhydraten ins Blut gelangt und die ketogene Ernährung Kohlenhydrate meidet, sinkt der Insulinspiegel dauerhaft. Die niedrige Kohlenhydrataufnahme und die damit einhergehende Abwesenheit von Insulin macht den Weg frei für die sogenannten fettverbrennenden Hormone. Diese können jedoch nur wirken, wenn gerade kein Insulin ausgeschüttet wird oder aktiv ist. Grundsätzlich nehmen verschiedene Hormone bei Keto eine besondere Rolle ein

Energieversorgung

Bei der typischen westlichen Ernährung stammt die Energie hauptsächlich aus Kohlenhydraten. Die damit verbundenen Vorgänge im Körper heissen Kohlenhydratstoffwechsel. Werden fast keine Kohlenhydrate mehr aufgenommen, leeren sich nach und nach die Kohlenhydratspeicher in Muskeln und Leber. Sobald diese Speicher vollständig geleert wurden, beginnt der Körper mit der Verbrennung von Fett, um Energie zu gewinnen. Dabei werden Fettzellen aus dem Körperfett freigesetzt und in die Leber transportiert. Dort werden sie oxidiert und so in Energie umgewandelt. Als Nebenprodukt dieser Aufspaltung entstehen die Ketonkörper, eine zusätzliche alternative Energiequelle für Leber und Gehirn. Befindet sich der Körper durch einen konstant niedrigen Insulinspiegel für mehrere Tage im Fettverbrennungsmodus, gelangt er in den Zustand der Ketose - hier werden fast ausschliesslich Fette und Ketonkörper zur Energieversorgung des Körpers verwertet.

Keto und Körperfett - Die Rolle der Ketonkörper

Was in der ketogenen Ernährung neues Fett ansetzt

Kohlenhydrate

Werden hingegen regelmässig Kohlenhydrate konsumiert, muss der Insulinspiegel stets hoch sein, um alle Zucker aus dem Blut aufzufassen. Sind dann alle im Körper vorhandenen Kohlenhydratspeicher (Leber und Muskeln) aufgefüllt und es befindet sich trotzdem noch Zucker im Blut, wird dieser in Form von Fett im Körperfett gespeichert. Dies ist einer der geläufigsten Fehler bei einer ketogenen Ernährung. Aus diesem Grund ist Insulin auch als fettbildendes Hormon bekannt. Das vorgegebene Limit von maximal 30 Gramm Kohlenhydraten täglich darf daher nicht überschritten werden. Eine grössere Menge Kohlenhydrate würde die Ketose stören. Dann wären wieder genügend Kohlenhydrate vorhanden, um aus diesen Energie zu beziehen. Als Folge würden die für die Ketose so wichtigen Ketonkörper nicht mehr in ausreichenden Mengen produziert. Der Fettstoffwechsel wäre gestoppt, weil das Insulin die fettverbrennenden Hormone unterdrückt, und es würde kein weiteres Fett verbrannt. Wer mit Keto abnehmen möchte, sollte eine vermehrte Kohlenhydrataufnahme somit besonders meiden. 

Keto und Körperfett - Die Rolle der Kohlenhydrate

Zu viele oder falsche Fette

Wird mehr Fett zu sich genommen als der Körper verwerten kann, kann auch mit einer ketogenen Ernährung neues Fett angesetzt werden. Da der Fettanteil bei Keto jedoch besonders hoch ausfällt, ist es für die meisten Menschen schwer, diesen Anteil überhaupt zu überschreiten. Auch die falschen Fette können die Fettverbrennung negativ beeinflussen. Dazu gehören massgeblich Transfette. Hierbei handelt es sich um stark verarbeitete Fette, die besonders lange haltbar sind. Ein bekanntes Transfett-Lebensmittel ist Margarine. Transfette erhöhen nicht nur das Risiko für Herzkrankheiten und Krebs, sondern fördern auch Entzündungen und die Speicherung ungesunder Fette in den Arterien. Ausserdem zählen andere stark verarbeiteten Fette wie Sonnenblumen-, Soja- oder Rapsöl zu den Fetten, auf die in einer ketogenen Ernährung verzichtet werden sollte.

QUELLEN

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