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Hormone

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Übersicht

Eine Übersicht über Hormone und ihre Funktionen

Hormone sind Botenstoffe, die eine Kommunikation zwischen den Zellen ermöglichen. Sie tragen chemische Nachrichten von einer Zelle zur nächsten und lösen dadurch Reaktionen im Körper aus. Diese steuern die Funktionen des menschlichen Körpers. Bereits winzige Mengen eines Hormons im Blut genügen, um spürbare Effekte auszulösen und körperliche Prozesse in Gang zu setzen.

Hormonproduktion

An der Produktion und Sekretion von Hormonen sind massgeblich sechs Drüsen beteiligt: Bauchspeicheldrüse, Hirnanhangdrüse, Schilddrüse, die Nebennieren, Keimdrüsen und der Hypothalamus. Insgesamt produzieren und sekretieren diese Drüsen rund 50 Hormone mit verschiedenen Funktionen, zusätzlich bilden einige Organe und das Fettgewebe Hormone.

Hormone als Regulatoren - der Feedback-Mechanismus

Die Wirkung von Hormonen als Regulatoren hängt unter anderem mit ihrer Funktion als Botenstoffe zusammen. Wird ein Botenstoff innerhalb des endokrinen (hormonellen) Systems freigesetzt, um Informationen von einer in die nächste Zelle zu transportieren, setzt ausserdem ein sogenannter Feedback-Mechanismus ein. Dieser funktioniert so: Die Zielzelle des Hormons gibt mittels eines anderen oder gleichen Hormons Rückmeldung an die Ursprungszelle. So teilt sie mit, ob das jeweilige Hormon in grösseren Mengen benötigt wird oder ob die bereits eingetroffene Menge ausreicht. So bleibt der Körper im Gleichgewicht und die Zellen sind hormonell immer optimal versorgt, um ihre verschiedenen Funktionen ausführen zu können.

Hormone und Gesundheit

Eine Störung des Hormonhaushaltes kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen und sich stark auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken. Solche Störungen können zum Beispiel die Ursache sein für Symptome wie innere Unruhe, Herzrhythmusstörungen, Allergien, Neurodermitis, Haarausfall, Antrieblosigkeit, Depressionen, Über- oder Untergewicht.

Hormone und Fettverbrennung

Es gibt drei fettbildende und  sechs fettverbrennende Hormone. Überwiegen fettbildende Hormone, werden die Fettverbrennungshormone blockiert und die Fettverbrennung im Körper eingeschränkt. Ein schneller oder träger Stoffwechsel (Metabolismus), das heisst, die schnelle oder langsame Verwertung und Verbrennung von Nährstoffen, hängt mit einem hormonellen Ungleichgewicht zusammen.

Fettbildende Hormone

  • Insulin: Insulin ist ein blutzuckerregulierendes Hormon. Es sorgt für einen stets gleichbleibenden Blutzuckerspiegel und für eine Speicherung der abgebauten Glukose in den Zellen. Alle Kohlenhydrate, die zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht weiter von Insulin in der Leber oder den Muskeln gespeichert werden können, werden in Fette umgewandelt und im Depotfett des Körpers eingelagert.
  • Cortisol (Hydrocortison):Cortisol ist das sogenannte Stresshormon. Bei Stress wird Cortisol freigesetzt. Es sorgt für einen ausreichend hohen Blutzuckerspiegel, da der Körper bei Stress viel Energie benötigt. Ein anhaltend hoher Cortisolspiegel führt daher gleichzeitig zu einem permanent hohen Blutzuckerspiegel. Damit geht eine schnelle Fettbildung einher. Ausserdem beschränkt Cortisol durch den hohen Blutzuckerspiegel die Funktion einiger fettverbrennender Hormone.
  • Östrogen: Östrogene gehören zu den Steroiden und zählen zu den wichtigsten weiblichen Sexualhormonen. Sie fördern die Reifung befruchtungsfähiger Eizellen im weiblichen Körper. Ist der Östrogenspiegel höher als normal, blockiert dies die Funktion des Fettverbrennungshormons Testosteron und sorgt so für den Ansatz von Fett im Hüft- und Oberschenkelbereich. Dies gilt sowohl für Frauen als auch für Männer.

Fettverbrennende Hormone

  • Glucagon: Glucagon ist eigentlich ein Hormon zur Blutzuckerregulierung. Es sorgt für einen steigenden Blutzuckerspiegel, fördert jedoch auch den Fettabbau, weil es die Fettzellen anregt, Fett ins Blut abzugeben. Umgebaut dient es dort zur Blutzuckersteigerung und Energiegewinnung. Ein hoher Insulinspiegel blockiert das Glucagon.
  • Testosteron: Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Es sorgt für das typisch männliche Aussehen, Wachstum (insbesondere auch von Muskel- und Fettmasse) und die Spermienproduktion. Ausserdem bestimmt Testosteron die Körperbehaarung eines Menschen und hat muskelaufbauende Wirkung. Durch seine Ausschüttung werden umliegende Fette verbrannt.
  • Adrenalin: Adrenalin ist ein Stresshormon, welches in als bedrohlich empfundenen Situationen ausgeschüttet wird. Es lässt das Herz schneller schlagen und bewirkt einen Blutdruckanstieg. Dieser Zustand wird auch Flucht- oder Kampfmodus genannt und ermöglicht es, schnell auf Energie aus Fetten zuzugreifen.
  • T3 (Trijodthyronin): Trijodthyronin ist die aktivere Form der beiden Schilddrüsenhormone T3 und T4. Es beschleunigt den Stoffwechsel, hebt den Grundumsatz und regt dadurch die Fettverbrennung an. T3 und auch T4 sind grundlegend für ein normales Wachstum und eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung. Jod und Selen sind erforderlich, um T4 in das hochaktive T3 umzuwandeln. Ein zu hoher Östrogenlevel blockiert das Hormon.
  • Wachstumshormon (Human Growth Hormone, HGH): Das Wachstumshormon HGH regt das Zellwachstum und die Regeneration der Zellen an; der Verlust von körpereigenen Proteinen wie der Muskelmasse wird verhindert. Gleichzeitig besitzt HGH die Fähigkeit, Fettsäuren aus dem Fettgewebe freizusetzen, um die Körperzellen mit Energie zu versorgen. Ein hoher Insulin- und Cortisolspiegel blockieren das HGH.
  • IGF-1 (Insulin-like Growth Factor): IGF-1 wird durch das Wachstumshormon HGH freigesetzt und funktioniert nur bei niedrigem Insulinspiegel. Es mobilisiert Fett zur Energieversorgung des Körpers durch Fettreserven.

QUELLEN


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